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Was ist eine LED überhaupt?
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Light Emitting Diodes oder Leuchtdioden sind moderne elektronische Halbleiter-Bauelemente. Sie sind in der Lage, elektrische Energie direkt in
Licht umzuwandeln und bieten einige Vorteile gegenüber Glühlampen: Sie haben einen hohen Wirkungsgrad und werden nicht nennenswert warm Sie bieten eine praktisch unbegrenzte Lebensdauer
Sie geben gerichtetes, gebündeltes Licht ab
Die Farbe hängt bei LEDs vom verwendeten Halbleiter-Material ab. Sie kann deshalb nicht sinnvoll durch nachträgliche Lackierung verändert werden.
(einzige Ausnahme: LEDs mit weißem Licht) Im Unterschied zu Glühlampen sind LEDs gepolt, d.h. ein Strom kann nur fließen, wenn die LED mit ihrer Anode am Pluspol und der Kathode am Minuspol des Akkus
angeschlossen wird.
LEDs verhalten sich elektrisch ganz anders als Glühlampen. Wird bei einer Glühlampe die Betriebsspannung langsam erhöht, nimmt die Helligkeit,
angefangen mit kaum sichtbaren Glühen, genauso langsam zu. Erst bei deutlicher Überspannung wird eine Glühlampe “durchbrennen”. Erhöht man
dagegen die Spannung an einer LED, passiert zunächst bis zum Erreichen einer gewissen Schwelle von 1,5 bis 3 Volt nichts. Dann nimmt der Strom
jedoch rasant zu und erreicht sehr schnell Werte, die die LED zerstören.
Um eine LED an einer Spannungsquelle betreiben zu können, ist deshalb immer ein Widerstand nötig, der den Strom begrenzt. Der Widerstand wird
so gewählt, dass der Strom durch die LED je nach Anwendung ca. 2 bis 30 mA beträgt. Die Helligkeit ist vom Strom abhängig, nicht jede LED darf jedoch mit 30mA betrieben werden.
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