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Die Grafik zeigt den wesentlichen Unterschied. Hier wurde ein gängiger Motor zunächst über den Fahrtregler im Leerlauf auf eine Drehzahl von 1000 U/min
gebracht und dann belastet (Motorbetrieb) bzw. getrieben (Generator / Bremsbetrieb). Dabei blieb die Einstellung des Fahrtreglers unverändert. Während der herkömmliche Fahrtsteller keine Bremswirkung zeigt und die
Drehzahl stark ansteigt, hält der Servonaut die Drehzahl weitgehend konstant.
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Für die Praxis bedeutet dies: Kein “Weglaufen” des Modells bei Gefälle, keine grossen Steuerknüppel- Ausschläge beim
Wechsel zwischen Fahren und Bremsen nötig, ruhiges und gleichmässiges Fahrverhalten in jeder Situation.
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Um das Fahren und Rangieren noch weiter zu verbessern wird bei Servonaut - außer bei den speziellen Truck
-Trial und Doppelfahrtreglern - ein abweichendes Steuerprinzip verwendet. Herkömmliche Fahrtsteller bekommen vom Steuerknüppel am Sender eine Geschwindigkeitsvorgabe. Da der recht kleine
Knüppelausschlag den gesamten Geschwindigkeitsbereich abdecken muss, ist die Auflösung gering. Oft wird für den Fahrtreglerkanal dann eine Raste verwendet, da kaum jemand den Knüppel so ruhig halten kann, wie
es hier für eine gleichmässige Fahrt erforderlich wäre.
Beim Servonaut mit Tempomat wird nicht die Geschwindigkeit, sondern die Beschleunigung mit dem
Steuerknüppel vorgegeben. In der Mittelstellung hält das Modell die Geschwindigkeit. Wird der Knüppel nach vorne bewegt, nimmt die Geschwindigkeit zu, die Beschleunigung ist abhängig vom Ausschlag. Entsprechend
bremst das Modell, wenn der Knüppel nach hinten bewegt wird. Die Mikroprozessoren in den Servonaut-Modulen verwenden eine Timer-Hardware für die Steuerung der Motorbrücke und können mehr als 900
Fahrstufen (500 beim M20+) zur Verfügung stellen. Perfektes gleichmässiges Beschleunigen und Bremsen wird so erst möglich.
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