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Die Technik
M20+04
K3003

Die Fahrtregler der Servonaut-Reihe stellen eine kleine Revolution auf dem Gebiet der Antriebstechnik für Truck-Modelle dar. Hier wird die Leistungsfähigkeit moderner Mikroprozessor- Technologie wirklich konsequent genutzt

Ein “erfahrbarer” Unterschied

Schon beim Anfahren überrascht ein Modell mit Servonaut-Regler durch realistische Trägheit und völlig gleichmäßige Beschleunigung. Wie ein tonnenschwerer Truck! Bei den Anlagen mit Bordcomputer ist das Fahrverhalten in weiten Grenzen einstellbar. Aber auch die Fahrtregler M20+, T20 und M220 bieten bereits zwei Einstellvarianten für Gas und Bremse an . Die übergangslose Bremse unterstützt bei allen Anlagen das problemlose Anfahren, Abbremsen und Halten bergauf wie bergab. Die Tempomat -Funktion der Regler für den Straßenbetrieb sorgt für gleichmässig schnelle Fahrt und erlaubt millimetergenaues Rangieren im Schneckentempo. Die Geländespezialisten T20 und M220 unterstützen dagegen den verzögerungsfreien Wechsel von Vorwärts- auf Rückwärts. So ist jede Anlage auf Ihren Einsatzzweck hin optimiert.

Volle Sicherheit

Gerät Ihr Truck bei Empfangsstörungen oder schwachem Akku auch schon mal außer Kontrolle? Unsere Servonaut-Fahrtregler sorgen für höchstmögliche Sicherheit und halten das Modell bei Problemen jeglicher Art einfach an. Die Anlagen mit Lichtausgängen schalten übrigens in einem solchen Fall nicht nur den Motor ab, sondern auch den Pannenblinker ein!

Alles einstellbar

Der Bordcomputer mit seiner kleinen Textanzeige macht es möglich: Das Menüsystem für Fahrtregler und Multiswitch/Lichtanlage im K30T/K60T umfasst mehr als 40 Einstellwerte. Ob die Helligkeit der Blinker, die Trimmung eines Schaltservos oder die maximale Drehzahl für das Rückwärtsfahren, alles kann ganz individuell auf das Modell abgestimmt werden. Dabei bleibt die Bedienung einfach - unsere Bordcomputer sprechen Klartext in Deutsch. Mit den praxiserprobten Voreinstellungen ab Werk ist die erste Inbetriebnahme auch kein Problem.

Interesse geweckt?

Dann schauen Sie sich in Ruhe um. Sie finden auf unseren Seiten Auszüge aus Testberichten, Stimmen von unseren Kunden und können alle Bedienungsanleitungen einsehen. Und wenn noch Fragen offen bleiben, rufen Sie einfach an! Nutzen Sie auch unsere Online-Beratung.

Die Fahrtregler-Technik

Bei herkömmlichen Fahrtreglern für Fahrzeugmodelle sind Beschleunigungs- bzw. Fahrbereich und EMK -Bremse völlig getrennte Zonen im Stellbereich des Steuerknüppels. Auch der Fahrtregler selbst verwendet getrennte Betriebsarten für seine Motorbrücke, zwischen denen erst gewechselt werden muss. Ein fliessender Übergang von Fahren zum Bremsen und eine gleichmässige Fahrt z.B. beim Überqueren eines Hügels oder einer Brücke ist deshalb kaum möglich.

Diese Trennung gibt es beim Servonaut nicht mehr. Alle Servonaut können als echte 4-Quadranten-Steller übergangslos bei jeder Drehzahl von Motor-Betrieb, d.h. Leistungsabgabe an den Antrieb, zur EMK-Bremse, d.h. Generator-Betrieb des Motors wechseln. Dazu ist prinzipiell noch nicht einmal ein Verstellen des Steuerknüppels erforderlich.

Die Grafik zeigt den wesentlichen Unterschied. Hier wurde ein gängiger Motor zunächst über den Fahrtregler im Leerlauf auf eine Drehzahl von 1000 U/min gebracht und dann belastet (Motorbetrieb) bzw. getrieben (Generator / Bremsbetrieb). Dabei blieb die Einstellung des Fahrtreglers unverändert. Während der herkömmliche Fahrtsteller keine Bremswirkung zeigt und die Drehzahl stark ansteigt, hält der Servonaut die Drehzahl weitgehend konstant.

Für die Praxis bedeutet dies: Kein “Weglaufen” des Modells bei Gefälle, keine grossen Steuerknüppel- Ausschläge beim Wechsel zwischen Fahren und Bremsen nötig, ruhiges und gleichmässiges Fahrverhalten in jeder Situation.

Um das Fahren und Rangieren noch weiter zu verbessern wird bei Servonaut - außer bei den speziellen Truck -Trial und Doppelfahrtreglern - ein abweichendes Steuerprinzip verwendet. Herkömmliche Fahrtsteller bekommen vom Steuerknüppel am Sender eine Geschwindigkeitsvorgabe. Da der recht kleine Knüppelausschlag den gesamten Geschwindigkeitsbereich abdecken muss, ist die Auflösung gering. Oft wird für den Fahrtreglerkanal dann eine Raste verwendet, da kaum jemand den Knüppel so ruhig halten kann, wie es hier für eine gleichmässige Fahrt erforderlich wäre.

Beim Servonaut mit Tempomat wird nicht die Geschwindigkeit, sondern die Beschleunigung mit dem Steuerknüppel vorgegeben. In der Mittelstellung hält das Modell die Geschwindigkeit. Wird der Knüppel nach vorne bewegt, nimmt die Geschwindigkeit zu, die Beschleunigung ist abhängig vom Ausschlag. Entsprechend bremst das Modell, wenn der Knüppel nach hinten bewegt wird. Die Mikroprozessoren in den Servonaut-Modulen verwenden eine Timer-Hardware für die Steuerung der Motorbrücke und können mehr als 900 Fahrstufen (500 beim M20+) zur Verfügung stellen. Perfektes gleichmässiges Beschleunigen und Bremsen wird so erst möglich.


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